Chronik

Eine kurze Chronik über die Gemeinde Ilztal im Wandel der Zeit....

  Prebensdorf
Jeder Ort, so auch Prebensdorf, hat seine Geschichte. Funde beweisen, dass unser Gemeindegebiet schon in römischer Zeit bewohnt war und zur Provinz Pannonien gehörte. Vor ungefähre 600 Jahren wurde der Ort zum ersten Mal erwähnt. Damals hieß er Predmannsdorf. Später folgten weiter Namen wie Preimdorf, Premsdorf, Pröbersdorf und zuletzt Prebensdorf.

Ilztal musste im Laufe der Jahrhunderte viele Schicksalsschläge hinnehmen:

Im Jahr 1343 (1349?) trat zum 1. Mal die Pest auf. Ihr soll ein acht Tage dauerndes Erdbeben vorangegangen sein. Auch zwischen 1643 bis 1714 kam es immer wieder zum Ausbruch dieser meist tödlichen Krankheit. Die Pestopfer wurden in Massengräbern beerdigt, worauf dann später wahrscheinlich die vier Pestkreuze errichtet wurden.

Prebensdorf

Am 4. und 5. September 1782 kamen riesige Schwärme von Heuschrecken über Prebensdorf.
Sie kamen in so großer Anzahl, dass sich sogar die Sonne verfinsterte. Sie vernichteten die ganze Ernte und fraßen alles kahl, worauf eine Hungersnot folgte.

Im Jahre 1842 am Pfingstmontag brach in Prebensdorf ein furchtbarer Brand aus. Bis auf 3 Häuser fiel ganz Prebensdorf dem Feuer zum Opfer.
Aus dem Schutt des alten Prebensdorf entstand das heutige Dorf.

KELZ´S Gasthaus Telephonsprechanlage und Postanlage

Auch vom 2. Weltkrieg blieb unser Gemeindegebiet nicht verschont. Unsere Schule wurde zum Haupt-verbandsplatz umfunktioniert. Hier wurden verwundete Soldaten verbunden und sogar operiert! Doch allem Unglück zum Trotz nahm die Wirtschaft einen steten Aufschwung. So bestand die Raiffeisenkasse Prebensdorf in einer Vorform bereits seit dem Jahre 1899 und bildete seine Zweigstelle bis ins Jahre 2002. Auch die FF Prebensdorf wurde im Jahre 1894 gegründet.

Die heutige Gemeinde entstand 1968 durch Zusammenlegung der bis dahin selbstständigen Gemeinden Großpesendorf, Wolfgruben und Prebensdorf.

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